unterwegs mit jed - tag 14 / upper hutt - cape egmont

UpperHutt-Carterton-CapeEgmont 385km
UpperHutt-Carterton-CapeEgmont 385km

 

Shopping!

Am vormittag spazieren wir durch den Harcourt Park und bestaunen bäume, fluss und regenbogen. Hier haben sie also teile des films gedreht? Hm. Es ist nichts zu erkennen, ist ja aber ausch schon über 15 jahre her [achduliebezeit...]. Nach dem spaziergang und bei beginn eines leichten nieselregens machen wir uns wieder auf den weg richtung nordwest mit einem schlenker über Carterton.

 

Warum über Carterton? Da ist doch gar nichts los? Jein - hier gibt es den Paua-Shop, in dem ich uuunbedingt stöbern und bestimmt auch etwas kaufen muss. An der küste entlang wäre vielleicht der weg schöner, aber da gibt es keinen Paua-Shop. Wir erreichen den laden nach einer kurzen suche und ich bin begeistert. Wer auch immer in die gegend fährt und paua- oder jadeschmuck oder andere souvenirs kaufen will, ist hier bestens aufgehoben. Ein liebevoll gestalteter shop mit furchtbar netten verkäuferinnen. Natürlich gibt es auch viel kitsch, aber die paua-produkte sind der hammer. Selbst die bruchstücke zum selber basteln haben ihren reiz. Die knochen- und jadestücke sind auch sehr hübsch, mir aber deutlich zu teuer. Aber mit merinowolle versetzt mit opossum-fell kann ich mich nicht anfreunden, obwohl ich weiß, dass es durchaus vernünftig ist, die eindringlige wenigstens noch zu nutzen. Wenn ich keine bescheuerten skrupel hätte, könnte ich mich für die nächsten 20 jahre mit schals, mützen und handschuhen eindecken. Ausserdem verleiten die temperaturen hier im moment nicht wirklich zum kauf von wollprodukten :)

Hätten wir nicht wieder genau die zeit um die mittagspause erwischt, hätten wir noch live sehen können, wie die pauas bearbeitet werden, damit sie so schön glänzen. So müssen wir uns mit einem kurzen film begnügen. Nach einer dreiviertelstunde und mit 100 dollar weniger, aber einer tasche voll souvenirs, verlassen wir den laden wieder.

Wieder unterwegs gibt es nicht allzu viele gelegenheiten zum fotografieren, ein paar orte, ein paar wiesen, ein paar hügel. Stattdessen beginnt, sobald wir wieder an die küste kommen, ein heftiger regen. Es schüttet und darüberhinaus weht ein ordentlicher wind, Jed hat schwierigkeiten, die spur zu halten [und wir fahren nur max. 50-70 km/h]. Offiziell sind wir jetzt im gebiet rund um den Mt. Taranaki, einem ziemlich allein stehenden [und laut den maorigechichten verbannten] vulkan. Von dem ist allerdings überhaupt nichts zu sehen. Wir sind nicht ganz sicher, ob wir heute tatsächlich den richtigen nachtplatz ausgesucht haben. Aber der regen lässt irgendwann nach, jetzt müssen wir nur noch den campingplatz finden. Kurz vor dem ziel sehe ich eine dunkle masse rechts in der ferne... Ob das der vulkan ist? Scheint fast so. Der campingplatz entpuppt sich als ein kleines stück parkplatz am ende eines feldwegs am rand des meeres. Herrlich! Keiner da ausser uns, nur ein paar rinder, rechts von uns das meer, links von uns der leuchtturm. Ist das schön hier! Vielleicht haben wir morgen ja glück und sehen etwas vom Mt. Taranaki. Weiterfahren ist auf jeden fall keine option, wir sind viel zu kaputt von der anstrengenden fahrt und schlafen nach dem essen fast schon ein.

26.03.15/ upper hutt - cape egmont

 

25.03.15/ Wellington - Upper Hutt

 

27.03.15/ Cape Egmont - Lake Taupo


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