wellnesskatakomben

Über jahre hinweg wurde die alte waschküche (man kann die umrisse des alten zubers noch sehen!) von uns ausschliesslich als rumpelkammer genutzt. Dafür ist der raum aber viel zu schade. Also sind alte kupplungszüge, farbreste, elektroschrott usw. bei der örtlichen entsorgungsstelle gelandet, der rest in den anderen kellerräumen umverteilt.

 

Im zuge der geplanten kellertrockenlegung ist inzwischen der komplette keller mit  "Dichter Keller" und einer hohlkehle versehen - allein das bringt schon ordentlich 'was an weniger feuchtigkeit, reicht aber noch nicht. Also muss eine heizung her. Aber eine heizung nur zum kellertrockenhalten ist ja auch ein bisschen ...hm.... übertrieben?

 

Was kann man also mit einem raum machen, der eine heizung bekommt, gelüftet werden kann, licht hat und sonst nicht wirklich anders genutzt wird? Richtig! Eine badewanne soll her. Damit das dann aber auch wirklich hand und fuss und ordentliches klima hat, geht die planung weiter: Innenisolierung, wandheizung, lehmputz. Ich bin gespannt!

 

 

15.12.15

Die isolierung ist da - eine palette fast-wie-ytong-teile.

Muss nur noch an die wand.

 

 

 

18.12.15

Erste probeklebungen, erste ergebnisse:  

Eine wand - zwei temperaturen.

Mehr als 1°C temperaturunterschied und es ist mal gerade

erst ein bruchteil fertig... wow. Das kann ja kuschelig werden.

 

 

Raum 2, zukünftiger vorrats-, reifen-, werkzeugspeicher oder so,

auf jeden fall auch an der aussenwand nord gelegen und somit zu kalt:

Losen putz runtergekloppt, frischen mörtel raufgeschmiert,

da gehen wohl noch ein paar kilo drauf...

 

 

 

19.12.15  

Es geht vorwärts. Das material ist so weich, dass die 

platten für die leitungen an der decke per säge angepasst

und sozusagen drumherum verlegt werden können.

 

 

 

Nur bei der wasserleitung wird es schwierig - die ist dicker als die isolierung

und soll sowieso eine extrabehandlung bekommen. 

Aber immer wieder erstaunlich, wozu teile, die mal mit "schmeiss' mal nicht

weg, die kann ich bestimmt nochmal irgendwann gebrauchen" betitelt wurden, gut sind.

Hier sind es jahre alte bettrahmen, osb-reststücke usw.

 

 

 

26.12.15

So'n paar tage frei am stück sind doch mal ganz gut, 

es geht weiter, wenigstens in dem einen raum.

02.01.16 - Inzwischen bremst das winterwetter etwas aus - die temperaturen sind zu frisch zum mörteln. Stattdessen geht's zum baumarkt (yeaaah! shoppen!), latten, holzplatten, mineralwolle und styropor wechseln die besitzer. Um die wasserrohre herum wird eine verkleidung angebracht, die später leicht abnehmbar sein soll (man weiß ja nie...). Bis dahin wird sie mit styropor und mineralwolle "gefüttert".

04.01.16 - Fehlt nur noch die wanne ;) [danke nach 'n finkelberg hin!]

 

28.02.16 - "Dem ingenör is nix zu schwör." Oder: "Wer kein werkzeug hat, macht sich welches."

Mit hilfe der selbstgebastelten styroporschneideschmelzmaschine, betrieben von einer alten autobatterie der marke "schmeiss-nicht-weg-kann-man-nochmal-brauchen", geht es im keller endlich wieder etwas weiter. Das wasserrohr wird mit einem kasten eingefasst [was man da nachher alles tolles draufstellen kann... kerzen, gläser, badeperlen, blümchen... ;)] und der kasten wird gedämmt. Wenn schon, denn schon.

 

05.03.16 - Dämmung mit styroporplatten

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